Pralinen und Storytelling

Amai Pralinen

Was hat eine Praline mit Storytelling zu tun?

Für Sie als Unternehmensinhaber oder Führungskraft gibt es drei unterschiedliche Story-Formen, die Sie erzählen können.

1. „Wer-bin-ich-und-warum-bin-ich-hier“ (Ihre persönliche Seite, Ihre Erfahrungen)

2. „Wer-sind-wir-und-warum-gibt-es-uns“ Story (z.B. die Core-Story Ihres Unternehmens)

3. „Wie-und-wo-wollen-wir-sein“ (z.B. die Vision-Story Ihres Unternehmens)

Sabine Heinsch ist Inhaberin eines Pralinen Paradieses! Sie erzählt auf Ihrer Webseite ihre persönliche „Wer-bin-ich-und-warum-bin-ich-hier“ Story… aber lesen Sie selbst:

Schokolade vom Feind – in Zeiten von Blut und Tränen

„Vor kurzem fragten mich Freunde, woher denn eigentlich mein Hang zu Schokolade stammen würde… Ich musste wirklich überlegen, aber dann fiel mir eine Geschichte ein, die ich immer wieder als Kind von meiner Großmutter gehört habe. Ich bin überzeugt, sie war der Schlüssel zu meiner Liebe zu Schokolade und allem, was damit zusammenhängt.

Ich möchte sie Ihnen nicht vorenthalten, weil sie so viel von der Sinnlosigkeit des Krieges erzählt. Und doch die Großherzigkeit der menschlichen Seele in Zeiten von Blut und Tränen zeigt.

Es war im Jahr 1945, als die Russen nach Dresden kamen und die Bevölkerung bereits monatelang gehungert hatte. Die Depots der Wehrmacht wurden geplündert und jeder war immer wieder auf der Suche nach Essbarem. Dies war jedoch bei Todesstrafe verboten.

Mein Großvater war ein grundanständiger Mensch, aber er sah die Familie leiden. Alle hungerten und so ging auch er dann zu den Nahrungsmittel-Depots, um irgendwas für die Familie zu ergattern. Mein Vater begleitete ihn damals, er war zu der Zeit gerade mal 6 Jahre alt. Er hatte sich just zu der Zeit eine schlimme Fußverletzung zugezogen und konnte schwer laufen.

Just, als der Großvater mit dem kleinen Sohn in den Depots war, hörten sie lautes Pferdegetrampel und sahen die russischen Offiziere auf Pferden ankommen. Alle rannten in wilder Panik davon.

Mein Großvater nahm den Sohn unter den Arm, denn dieser konnte ja nicht laufen und hörte, wie die Russen auf ihren Pferden sie verfolgten und immerzu „Stoi!“, „Stoi!“ (was auf Deutsch „Halt“ hieß) riefen.

Schließlich blieb er dann doch in größter Todesangst stehen und drehte sich um. Als der Offizier in die Jackentasche griff, dachte er, er und sein Sohn würden jetzt erschossen werden.

Doch dann geschah das Wunder: Der Offizier griff in die Jackentasche, zog eine Tafel Schokolade heraus und überreichte sie meinem Vater.

Mir wurde erst später klar, wie prägend diese Geschichte für mich war.

Sehen Sie, so steckt in jeder dieser kleinen Pyramiden diese große Geschichte und meine Liebe zu diesen wunderbaren Köstlichkeiten.“ (Sabine Heinsch, Inhaberin, AMAI)

‘Great Leaders inspire with Stories’

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