Von AAAs…. zu WWWs… Ihrer Stimme

Nicht allein die Wortwahl und eine gute Gliederung verleihen Ihrer Rede Leben und vermeiden den Gähn-Effekt im Publikum. Ihre Stimme, also der künstlerische Ausdruck wenn Sie so wollen, ist ebenfalls von Bedeutung. Es kommt nicht nur auf die A-Note an, auch die B-Note zählt. Ihre Stimme kann Interesse wecken oder langweilen.

Ihre Stimme ist ebenfalls ein wichtiges Instrument in der Kommunikation.

Eine gute Vorbereitung, die richtige Betonung und die Nutzung Ihrer Wohlfühlstimmlage helfen Ihnen Ihre Botschaft zu transportieren.

Vorbereiten:

Nicht nur Sportler, Musiker und Formel-1 Fahrer tun es. Sie bereiten sich auf ihren Einsatz vor und machen vor dem Start noch eine Aufwärmrunde. Proben auch Sie Ihren Vortrag ein paar mal laut und im Stehen. Entweder haben Sie dazu eine Testperson oder Sie zeichnen Ihre Präsentation auf. Üben Sie nicht vor dem Spiegel, der konfrontiert Sie nur mit Dingen, die Sie ablenken und mal ehrlich, wann schaut man sich bei einem Vortrag selbst ins Gesicht? Klar, so ein Probelauf bedeutet zwar zusätzlichen Aufwand, wird Ihnen aber sicher helfen Ihre Rede glaubwürdiger und souverän zu präsentieren. Und kurz vor Ihrem Auftritt machen Sie dann noch eine Aufwärmrunde für Ihre Stimme.

Und das geht so: stellen Sie sich mit hüftbreit geöffneten Füßen hin und entspannen Sie die Schulterregion. Achten Sie dabei darauf, dass die Ihre Knie gelockert sind. Heben Sie die Schultern beim Einatmen kräftig an und lassen Sie diese beim Ausatmen mit einem Seufzer wieder fallen.

Lassen Sie danach die Schultern kreisen, erst im Uhrzeigersinn und anschließend entgegengesetzt.

Bilden Sie dann mit dem Ausatmen ganz entspannt ein AAAAA. Nehmen Sie parallel dazu Ihre beiden Hände zu lockeren Fäusten geballt, zur Hilfe und klopfen Sie damit sanft Ihren Brustkorb ab. Durch das leichte Klopfen und die Vibrationen sollte der Ton nun etwas abgehackt klingen. Ziel dieser Übung ist es, das Zwerchfell zu entspannen, die Atmung zu vertiefen und Ihre Stimme aufzuwärmen.

 

Übung zu Betonung

Nicht auf den Inhalt, sondern auch auf die Betonung kann es ankommen. Probieren Sie mal die unterschiedliche Wirkung mit dieser kleinen Übung aus. Lesen Sie den Text „Du willst, dass ich da hingehe?“ laut vor. Mit je unterschiedlicher Betonung:

DU willst, dass ich da hingehe?

Du willst, dass ICH da hingehe?

Du willst, dass ich DA hingehe?

Und betonen Sie die Verben. Verben, insbesondere aktive Verben regen das Gehirn an und machen Ihren Vortrag spannend.

 

Wohlfühlstimmlage finden

Eine sichere und feste Stimme, sowie eine klare, deutliche Artikulation überzeugt.  Die Wohlfühlstimmlage ist quasi Ihr Eigenton. Das ist jener Klangbereich, in dem Sie am energiesparendsten sprechen. Gleichzeitig wirkt Ihre Stimme nun sowohl auf Sie selbst, als auch auf Ihre Zuhörer am angenehmsten. Lernen Sie in Ihrer Wohlfühlstimmlage zu sprechen.

Stellen Sie sich aufrecht hin. Nehmen Sie den festen Boden unter sich wahr. Spüren Sie Ihren Atem und lassen Sie alles Schwere mit einem tiefen und kräftigen Seufzer los. Atmen Sie ruhig weiter und spüren Sie das Hinein- und Hinausströmen Ihrer Atemluft. Bilden Sie dann mit dem Ausatmen ein WWWWW. Achten Sie auf die angenehme Vibration, die sich im Halsbereich ausweitet. Legen Sie nun dabei Ihre Handinnenflächen auf den Kehlkopfbereich und beginnen Sie die Tonlage zu variieren. In der Tonlage, in der die stärksten Vibrationen spürbar werden, liegt ihre Stimmkraft, Ihr Eigenton. In dieser Tonlage ist Ihre Stimme am ausdrucksstärksten.

Wenn Sie entspannt sprechen, klingt Ihre Stimme tiefer, hat mehr Resonanz und weckt beim Zuhörer Vertrauen. Man hört Ihnen gerne zu.

‘Great Leaders inspire with Stories’

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